Analyse für den

Rhein-Erft-Kreis

Bereitgestellt durch: [ui!] Urban Mobility Innovations

Beobachtungszeitraum
10.07.21 - 16.07.21

Weitere Zeiträume s.u

Analyse
Verkehrsflussanalyse vor und nach der Flutkatastrophe
Aktualisierte
Kepler.gl-Visualisierung

Unsere Analyse

Video-Position (Min.)AbschnittBeobachtung
00:00 - 00:33
Ansicht

Normales Verkehrsaufkommen

00:33 - 01:10
Auffälligkeit 1

Verkehrsreduktion auf A1/A61

01:10 - 01:53
Auffälligkeit 2

Mehr Verkehr mit niedrigerer Geschwindigkeit auf den Ortsstrassen.

Hier geht's zum Analyse-Video

Beschreibung

Diese Applikation veranschaulicht eine Verkehrsanalyse für den Rhein-Erft-Kreis für den Zeitraum vom 10. bis 16. Juli 2021.

Wir konzentrieren uns dabei vorwiegend auf die Gegend in und um die Stadt Erftstadt. Die Verkehrssituation vor der Hochwasserkatastrophe in und um Erftstadt zeigte normale, sich wiederholende Verkehrsmuster ohne gravierende Verkehrseinschränkungen.

Nach der Katastrophe zeigen sich insbesondere zwei Auffälligkeiten im Verkehr:

Zum einen erkennen wir in unseren Daten, dass der Verkehr auf der A61 bzw. auf der A1 massiv zurückgegangen ist und auf der A61 gar während des Hochwasser ganz zum Erliegen kam. Diese erste Auffälligkeit ist auf massiven Einschränkungen bei der Straßeninfrastruktur der beiden Autobahnen zurückzuführen. Es konnten schlicht keine Fahrzeuge mehr die Autobahnabschnitte um Erftstadt passieren. Bis heute sind die Autobahnabschnitte auf der A61 eingeschränkt - wie wir anhand unseren Floating Car Daten sehen können.

Die zweite Auffälligkeit, die wir in unseren Daten in uns um die Stadt Erftstadt sehen, ist eine deutliche Reduktion der Fließgeschwindigkeit des Verkehrs und eine Zunahme des Verkehrsaufkommens vor allem auf den Ortsstraßen nördlich und südlich der A61, vor allem mit Fokus auf die L162, der Frenzenstraße in Erftstadt, der Peter-May-Straße in Köttingen sowie der Heerstraße in Brüggen. Dies führen wir darauf zurück, dass diese Straßen noch passierbar sind und die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, als auch die Einsatzkräfte diese Ortsstraßen für Logistik und Mobilität nutzen – allerdings wohl mit beeinträchtigtem Straßenzustand, was sich wohl aus der deutlichen Reduktion des Fließgeschwindigkeiten auf den betroffenen Straßen ableitet.

Hinweis: Aufgrund der Datenmengen kann es abhängig von der Internetverbindung zu einer längeren Ladezeit kommen. 

Veröffentlichung der Analyse

Tobias Heuser

Data Scientist
[ui!] Urban Mobility Innovations

Dr. Stefan Radomski

Head of Data Analytics
[ui!] Urban Mobility Innovations

FAQ: Die meistgestellten Fragen zu unseren Verkehrsdaten und dem Datenschutz findest Du hier.

Wo stammen die Verkehrsdaten der [ui!] her?

Die Verkehrsdaten der [ui!] stammen aus einer verkehrsrelevanten Anwendung, die auf Smartphones unterschiedlicher Hersteller läuft. Seit Juli 2018 erfasst die [ui!] diese Daten und stellt sie für Auswertungen zur Verfügung.

Welche Abdeckung haben die Verkehrsdaten?

Die Verkehrsdaten decken das gesamte Bundesgebiet sehr gut ab, ferner das benachbarte europäische Ausland. Die Daten kommen mit einer Verzögerung zwischen 3 und 15 Sekunden an unseren Servern an.

Sind die Verkehrsdaten vertrauenswürdig?

Die Verkehrsdaten wurden in mehreren Experimenten hinsichtlich ihrer Abdeckung und Aussagekraft validiert.

Sind die Daten auch anonym und DSVG-konform?

Die Verkehrsdaten enthalten keinerlei persönliche Information der einzelnen Nutzer:innen. Lediglich eine alle 24h oder beim Start der Anwendung neu vergebene zufällig Sitzungs-ID hält die Daten der Fahrten zusammen. Der originäre Anbieter der Verkehrsdaten bestätigt die DSVGO-Konformität. Aus den Daten können somit keine Rückschlüsse auf die Personen gezogen werden.

© Dies ist eine Initiative der [ui!] Urban Mobility Innovations. Alle Rechte vorbehalten.

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